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Mitmach-Aktion

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Für die Ampelkennzeichnung: Mitmachen!




Für die Ampelkennzeichnung: Mitmachen!

Ob versalzene Fertiggerichte, Lightprodukte, die schwer im Magen liegen, oder als gesunde Kinderlebensmittel getarnte Zuckerbomben: Wenn der Gehalt an Fett, Zucker und Salz mit der Nährwert-Ampel gekennzeichnet wird, können Verbraucher auf einen Blick erkennen, was in einem Produkt drin steckt. Fordern Sie die Einführung der Ampel – jetzt online unterzeichnen!

 

Das Europaparlament hat am 16. Juni gegen den Antrag gestimmt, die Nährwertkennzeichnung mit den Ampelfarben europaweit vorzuschreiben. Nicht einmal einzelne Mitgliedsstaaten sollen nach dem Willen der Parlamentarier noch die Möglichkeit haben, die Nährwert-Ampel verpflichtend einzuführen. Doch noch ist das letzte Wort nicht gesprochen: Bevor eine Verordnung zustande kommt, muss noch der Ministererat zustimmen.

Mitmachen

Fordern Sie die deutsche Verbraucherministerin Ilse Aigner sowie die zuständigen Minister der anderen EU-Staaten auf, im Ministerrat die Einführung der Ampelkennzeichnung zu ermöglichen! Der Ministerat wird noch in diesem Jahr über die Ampelkennzeichnung abstimmen. Nun ist es an ihm, die Entscheidung des EU-Parlaments zu korrigieren – und an Ilse Aigner, dem Wunsch der überwältigenden Mehrheit der Bürger in Deutschland nach einer verständlichen Nährwertkennzeichnung Gehör zu verschaffen.

... und weitersagen!

Wenn Sie schon mitgemacht haben, empfehlen Sie die Aktion an Freunde und Bekannte weiter, damit der Druck auf die Politiker wächst! Nutzen Sie dazu einfach das entsprechende Online-Formular zum Weitersagen.

foodwatch hat die Mitmach-Aktion am 13.02.2008 gestartet.

Bisher haben 8264 Bürger bei der Aktion mitgemacht.


Mitmach-Aktion
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Ja, bitte halten Sie mich über Ihre Aktivitäten auf dem Laufenden und informieren Sie mich per Newsletter, telefonisch oder per Post.

Die Mitmach-E-Mail sowie Ihr Name, Ihre Anschrift und eventuell Ihr Kommentar werden an die Adressaten und als Kopie an foodwatch verschickt. foodwatch nutzt Ihre Daten nur mit Ihrer Einwilligung zu weiteren Zwecken. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die bei foodwatch über Sie gespeicherten Daten zu erfragen, korrigieren oder löschen zu lassen. Die ins Formular eingegebenen Daten werden verschlüsselt übertragen (Datenschutzerklärung).

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E-Mail

Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner, sehr geehrte Damen und Herren Minister, sehr geehrte Herren Kommissare,

das Europaparlament hat am 16. Juni 2010 mit 398 Nein- zu 243 Ja-Stimmen einen Antrag für eine verbindliche Ampelkennzeichnung mehrheitlich abgelehnt. Angesichts des massiven Übergewichtsproblems – 60 Prozent der Erwachsenen und bereits 20 Prozent der Schulkinder in der EU gelten als übergewichtig – halten wir diese Entscheidung für falsch. Käufer von Lebensmitteln müssen schnell und einfach erkennen können, wie hoch der Nährwert dieser Lebensmittel ist. Eine Nährwertkennzeichnung in Form einer Ampel macht das möglich. Verschiedene wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Kennzeichnung mit den Ampelfarben am besten verstanden wird.

Wenn Gesetz wird, was das Europaparlament verabschiedet hat, wird es aber nicht nur keine europaweit verpflichtende Ampelkennzeichnung geben. Sondern einzelnen Mitgliedsländern wird sogar untersagt, die Ampel im eigenen Land verbindlich vorzuschreiben. Das würde auch für Länder wie Deutschland gelten, wo zwei Drittel der Bürger die Ampelkennzeichnung wollen.

Doch noch hat der Ministerrat die Gelegenheit, diese Entscheidung zu korrigieren: Wir fordern Sie auf, dem Wunsch vieler Bürger nach einer verständlichen Kennzeichnung zu folgen. Sorgen Sie dafür, dass es in Europa oder zumindest in einzelnen Ländern bald die Nährwertkennzeichnung gibt, die von den Menschen am besten verstanden wird: die Nährwert-Ampel. Und zwar verpflichtend.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Dear Minister Aigner, Dear Ministers, Dear Commissioners,

On 16 June the European Parliament rejected a proposal for compulsory traffic light labelling with 243 votes in favour and 398 against. In light of the massive problem of overweight – whereby 60 per cent of adults and already 20 per cent of schoolchildren in the EU are considered overweight – we believe this decision is wrong. Consumers of food products must be able to understand the nutritional value of these foods quickly and easily. A food label using “traffic light” values does just that. Various scientific studies have shown that consumers are best able to understand food labels with traffic light colour coding.

If the approved directive becomes law, not only will there be no there will not only be no compulsory traffic-light labelling inEurope:   individual Member States will even be prohibited from using compulsory traffic light labelling on the national level. This would also apply to countries likeGermany, where two thirds of the citizens want traffic light labelling.

However, the Council of Ministers still has the chance to correct this decision: We call on you to respond to the demands of many consumers for understandable food labelling. Please ensure that the food label that is best understood by consumers will soon be compulsory in Europe – or at least in individual states: the traffic light.

Yours sincerely,