Organisationen protestieren gegen Gesetzentwurf
17.05.2006
19 Organisationen, die für insgesamt 2,6 Millionen Bürger stehen, fordern vom Parlament ein Verbraucherinformationsgesetz, das diesen Namen wirklich verdient.
Namhafte Bürgerorganisationen haben sich zusammengeschlossen und
einen gemeinsamen Brief an den Bundestag verfasst. Der Brief wurde am
17.05.2006 an die Fraktionsspitzen und an die 237 Abgeordneten der
zuständigen Bundestagsausschüsse verschickt.
Die Verbände und Organisationen fordern das Parlament in dem
Schreiben auf, den vorliegenden Entwurf für ein
Verbraucherinformationsgesetz nachzubessern. Der bisherige
Gesetzentwurf wird als "weitgehend wirkungslos" beurteilt. Um das
grundlegende Recht der Bürger auf Information und Selbstbestimmung zu
garantieren, muss das öffentliche Interesse eindeutig Vorrang vor der
Geheimhaltung von Marktinformationen bekommen!
Über die Mitmach-Aktion
www.ess-wissen.de von foodwatch kann jeder Bürger die Forderung der Verbände unterstützen und den Brief auch in seinem Namen per E-Mail an den Bundestag schicken.
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