Immer wieder landet giftiges und krebsverdächtiges Dioxin auf unseren Tellern. Vor allem über belastete Futtermittel gelangt das Gift in die Nahrungskette. Fordern Sie Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, die Sicherheitslücken endlich zu schließen und verpflichtende Tests für jede Charge jeder Futtermittelzutat vorzuschreiben!
Dioxinskandale können verhindert werden: Würden alle Zutaten auf Dioxine hin untersucht, bevor sie zu Futter verarbeitet werden, würden Grenzwertüberschreitungen rechtzeitig auffallen. Doch Futtermittelhersteller sind bisher nicht verpflichtet, die Zutaten eines Futtermittels routinemäßig auf Dioxin zu testen und die Ergebnisse den Behörden zu melden. Dadurch werden unzählige Verbraucher völlig unnötig mit Dioxinen belastet. foodwatch fordert:
Futtermittelhersteller müssen verpflichtet werden, jede Charge einer Futtermittelzutat auf Dioxine/PCBs zu testen – und zwar bevor sie die Zutat in das Futter mischen. Es darf keine einzige Zutat in das Futter gelangen, die nicht die Grenzwerte einhält.
Fordern Sie Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner dazu auf, endlich zu reagieren und die Gesetzeslage anzupassen.
Bisher haben 26686 Bürger bei der Aktion mitgemacht.
Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt die Nahrungsmittelpreise in die Höhe – und Menschen in den Hunger. Der foodwatch-Report „Die Hungermacher“ (Okt. 2011, german - english - french).
„Wellness“, „Gesundheit“, „Tradition“ und sogar „bio“ – wie wir beim Einkaufen nach Strich und Faden belogen werden. Das Buch „Die Essensfälscher“ von Thilo Bode ist am 8. September erschienen (S. Fischer Verlag, 14,95 Euro).