Heute startet im Kino "Good Food Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft". Die französische Filmemacherin Coline Serreau zeigt in der eindrucksvollen Dokumentation die Macht der global agierenden Agrarkonzerne – und Menschen, die dagegen ankämpfen.
Das Besondere an "Good Food Bad Food" ist: Coline Serreau möchte mit ihrem Film nicht nur kritisieren, sondern auch Lösungsansätze aufzeigen: "Es sind schon viele Filme über Katastrophenszenarien gedreht worden, die als warnende Appelle verstanden werden wollten", sagt die französische Regisseurin. "Sie haben ihre Berechtigung gehabt, doch jetzt ist es an der Zeit, den Blick darauf zu richten, dass es auch Lösungen gibt. Man muss jenen Bauern, Philosophen und Ökonomen Gehör verschaffen, die uns mit ihren Überlegungen nicht nur erklären, wie unser Gesellschaftsmodell in der ökologischen, finanziellen und politischen Krise versinken konnte, die uns allen bekannt ist, sondern die darüber hinaus nach Alternativen suchen und diese auch umsetzen."
Die vielfach ausgezeichnete Regisseurin ist bei uns wohl vor allem wegen ihr Komödien ("Saint Jacques... Pilgern auf französisch", "Drei Männer und ein Baby") bekannt. Mit der aufrüttelnden Dokumentation "Good Food Bad Food" über viereckige Tomaten, Hühner ohne Federn und den Weg zu einer besseren Landwirtschaft kehrt sie nun zu ihren filmischen Wurzeln zurück.
"Good Food Bad Food", ein Film von Coline Serreau. Kinostart: 20.01.2011
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Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt die Nahrungsmittelpreise in die Höhe – und Menschen in den Hunger. Der foodwatch-Report „Die Hungermacher“ (Okt. 2011, german - english - french).
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