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Worauf kann ich als Verbraucherin oder Verbraucher achten?27.11.2009 Da die wichtigsten Bedingungen für die Entstehung von Acrylamid inzwischen klar sind, kann jeder etwas zur Verringerung beitragen: Industrie, Handwerk, Gastronomie und die Verbraucher. Die wichtigsten Verbrauchertipps betreffen vor allem Kartoffelprodukte wie Chips, Bratkartoffeln und Fritten, weil darin die höchsten Acrylamidwerte gemessen wurden. Aber auch bei der weihnachtlichen Plätzchenbäckerei kann man den Acrylamidgehalt durch einfache Maßnahmen niedrig halten. BackenWer selber backt, kann den Acrylamidgehalt seiner Plätzchen und Stollen deutlich vermindern, indem er ein paar Regeln beachtet:
Pommes, Bratkartoffeln und ChipsAm effektivsten wäre, auf Pommes und Chips zumindest so lange zu verzichten, bis die Hersteller nachweisen können, dass sie die Acrylamidgehalte spürbar verringert haben. Wer das nicht schafft oder nicht will, kann die Verzehrshäufigkeit reduzieren – weniger ist mehr! Vor allem Kinder sollten Kartoffelchips und Pommes frites nicht täglich verzehren, denn sie sind empfindlicher als Erwachsene. Wer ohnehin nur gelegentlich Kartoffelchips oder Pommes frites verspeist und auf eine helle Farbe achtet, braucht nicht übermässig besorgt sein. Auch bei Kartoffelprodukten gilt: Entscheidend für die Acrylamidbelastung ist der Grad der Bräunung: Je dunkler die Bratkartoffeln, Fritten oder Chips, desto mehr Acrylamid können sie enthalten. Deshalb: Akzeptieren Sie sie nur goldgelb, nicht braun. Übrigens enthalten Kartoffelpüree, Kartoffelsalat, Salz- und Pellkartoffeln kein Acrylamid. Wer Kartoffelprodukte selbst frittiert oder brät, kann folgende Dinge beachten:
CornflakesBei Cornflakes empfiehlt es sich, auf einfache Varianten zurückzugreifen oder auf Haferflocken, weil in gezuckerten, karamellisierten, mit Honig umhüllten und besonders krossen Varianten erfahrungsgemäß mehr Acrylamid entstehen kann. BrotToastbrot sollte nicht allzu dunkel getoastet werden. Beim Brotkauf und Brotbacken kann auf eine hellere Kruste geachtet werden. Was darf man denn überhaupt noch essen?Es ist nicht sinnvoll, auf Brot, Kaffee, Kakao oder Zwieback ganz zu verzichten. Die darin gefundenen Acrylamidmengen liegen meist deutlich unter jenen von Pommes und Chips. Wissenschaftlich begründbare Ernährungsempfehlungen sind allerdings aufgrund der Unsicherheiten bei der Risikobewertung zurzeit nicht möglich. Letztlich können auch bei der Zubereitung anderer Lebensmittel unerwünschte Stoffe entstehen, zum Beispiel beim Grillen oder Braten von Fleisch Gut lüftenAcrylamid ist leicht flüchtig, das heißt, es kann auch eingeatmet werden und auf diesem Weg Lunge, Atemwege, Augen und Haut reizen. Solange nicht bekannt ist, ob im Haushalt ein Risiko durch das Einatmen von Acrylamid besteht, empfiehlt es sich, die Küche beim Braten, Backen und Frittieren gut zu lüften. Alle Fragen zum Thema Acrylamid »
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