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67 Prozent der Bürger fordern die Nährwert-Ampel02.02.2009 Vor dem Spitzengespräch bei Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) an diesem Dienstag (3. Februar) haben sich zwei Drittel der Bürger für die Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln ausgesprochen.
64 Prozent der Befragten wünschen sich sogar die Einführung der Ampel auf nationaler Ebene, falls es in absehbarer Zeit nicht zu einer EU-weit einheitlichen Lösung bei der Nährwertkennzeichnung kommen sollte. Befragt wurden 1.004 Bürger am 28. und 29. Januar 2009. Die Zustimmung zur Ampel war in allen Altersklassen und Bildungsgraden ähnlich hoch. Mit 75 Prozent sprachen sich in Bayern und Berlin besonders viele Menschen für eine Kennzeichnung mit den Ampelfarben aus.
Beschluss der Länderminister pro AmpelAigner hat für den 3. Februar 2009 vor allem Vertreter der Lebensmittelindustrie zum Runden Tisch in Sachen Nährwert-Kennzeichnung geladen. Dabei war die politische Meinungsfindung bereits abgeschlossen: Im September 2008 hatte die Vebraucherministerkonferenz der Länder die Bundesregierung in einem offiziellen Beschluss aufgefordert, die Nährwertampel in Europa durchzusetzen. Auch Aigners Vorgänger und jetziger Parteichef Horst Seehofer (CSU) hatte sich damals „ohne Wenn und Aber“ für die Nährwert-Ampel ausgesprochen. foodwatch fordert von Frau Aigner klares Bekenntnis zur Ampelfoodwatch fordert Bundesverbraucherministerin Aigner auf, bei ihrem Spitzengespräch am Dienstag ein klares Bekenntnis für eine verpflichtende, farbliche Nährwertkennzeichnung abzugeben. Die aktuellen Umfrage-Ergebnisse zeigen: Es gibt nicht nur ein eindeutiges Votum der Länder, sondern auch einen klaren Auftrag der Bürger an Frau Aigner. Nun muss Frau Aigner Farbe bekennen. foodwatch fordert die verpflichtende Angabe der Nährwerte Fett, Zucker und Salz in einem einheitlichen Schema, das auffällig, kinderleicht verständlich und dazu geeignet ist, verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen. Die Kennzeichnung mit den Ampelfarben ist dafür die beste Lösung. Mitmach-Aktion: Fordern Sie die Ampel-Kennzeichnung!Nehmen Sie jetzt an der Mitmach-Aktion von foodwatch teil und empfehlen Sie die Aktion weiter! Zeigen Sie den Politikern, dass die Verbraucher es ernst meinen! |
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