"Ich bin entsetzt, dass das noch immer möglich ist."
10.12.2009
Viele Teilnehmer der Mitmach-Aktion für sichere Regelungen bei tierischen Abfällen haben zusätzlich zum Petitionstext einen persönlichen Kommentar geschrieben. Hier eine Auswahl.
"Ich möchte Fleischwaren essen können ohne an mögliche eklige Inhaltstoffe denken zu müssen!"
"Ich möchte beim Einkaufen keine Angst haben müssen, dass die Nahrungsmittel vergammelt, vergiftet, gentechnisch verändert oder sonst wie bedenklich sind. Ich möchte mir sicher sein, dass ich meine Familie mit dem Nahrungsmitteln nicht krank mache." "Ich bin entsetzt, dass das noch immer möglich ist. Diejenigen, die bisher erwischt wurden, sind doch Beweis genug." "Darüber hinaus geht es nicht nur um die Verbraucher in europäischen Ländern. Die Menschlichkeit verbietet den Verdienst an diesen Abfällen auf Kosten der Gesundheit von Menschen in finanziell schwächeren Ländern."
"Was Sie privat tun, Herr Seehofer, ist mir Wurst - aber ich möchte, dass Sie Ihren Job richtig machen und dass meine Wurst in Ordnung ist!"
"Es wird von vielen schlauen Leuten immer ein schlanker Staat gefordert. Das ist ein Grund dafür, dass immer weniger kontrolliert wird!!!"
"Gesunde Ernährung ist ein Grundrecht, das zu garantieren Pflicht der staatlichen Ordnung ist."
"Es wird Zeit, dass die Politik etwas bewegt in Sachen Verbraucher- und Lebensmittelschutz. Die Umstände, unter denen Tiere gehalten werden oder was diese als Nahrungsmittel erhalten, sind teilweise so unverantwortlich, dass die Tierhalter dafür bestraft werden sollten. Wir möchten deutsche gute hochwertige Lebensmittel und keine verseuchten, kranken. Danke, Herr Herr Seehofer. Wir Verbraucher warten auf Taten."
"Sehr geehrter Herr Seehofer, es ist schon sehr traurig, dass Sie nicht ohne Proteste in der Lage sind uns Verbraucher zu schützen, aber die Industrie hat halt mehr Geld und nur das scheint zu zählen!"
"Wer Abfall produziert, muss ihn auch selbst entsorgen. Ich bin gegen jegliche Müllschiebereien. Oder werfen Sie Ihren Hausmüll in Nachbars Garten?"
"Ein Mensch ist, was er isst. Ein Land auch. Der schöne Begriff "Lebens-mittel" muss wieder seiner Bedeutung nahe kommen."
"Ich möchte wissen, was ich esse, wie fast alle Verbraucher. Deshalb
fordere ich Sie auf dafür zu sorgen, dass Tiermehl nicht unbemerkt in
die menschliche Nahrungskette gelangen kann. Schließen Sie die
Sicherheitslücken!"
"Es wird höchste Zeit, eine immer billigere Massenproduktion immer schlechterer Lebensmittel einzuschränken und ebenfalls die industrielle Viehwirtschaft in der existierenden unnachhaltigen Variante. Wer sich über fette Deutsche aufregt, muss auch hier wirksame Hebel ansetzen. Was spricht dagegen, wenn dieser Hebel "höchste Qualität und fairer (ökologisch korrekter) Preis" heißt?"
"Bitte schließen Sie umgehend die Sicherheitslücken im Umgang mit Schlacht- und Fleischabfällen."
"Illegale Praktiken schaden dem legalen Markt und führen zur Füllung von schwarzen Kassen. Dies ist volkswirtschaftlich Unfug!!"
"Es ist ein Skandal, dass es diese illegalen Exporte von Schlachtabfällen nach der BSE-Krise immer noch oder schon wieder gibt!"
"Nehmen Sie konsequent Ihre Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern ohne "wenn und aber" wahr!!"
"Es wird Zeit, dass die Politik etwas bewegt in Sachen Verbraucher-und Lebensmittelschutz. Die Umstände, unter denen Tiere gehalten werden oder was diese als Nahrungsmittel erhalten, sind teilweise so unverantwortlich, dass die Tierhalter dafür bestraft werden sollten. Wir möchten deutsche gute hochwertige Lebensmittel und keine verseuchten, kranken. Danke, Herr Herr Seehofer. Wir Verbraucher warten auf Taten."
"Ich fordere Sicherheit!!! Sicherheit, dass ich meine Familie nicht vergifte, wenn ich ihnen etwas zu essen koche. Sicherheit, dass die potenzielle Seuchengefahr aufs Menschenmögliche eingeschränkt wird."
"Bitte nehmen Sie Ihren Job ernst und schützen Sie die Verbraucher, Sie sind doch auch einer!"
"Sehr gerne hätte ich Ihnen mein "Dankeschön" für die Aufdeckung dieser Tiermehl-Sauerei gesagt, sehr geehrter Herr Seehofer. So geht mein Dank an foodwatch mit der Bitte "weiter so"!"
"Dies ist eine riesengroße Sauerei, auch wenn es für einige Geld bringt. Die können sich dann Bio leisten!"
"Sehr geehrter Herr Miniser, wann entkoppeln Sie endlich das örtliche Interessengeflecht, das einer Vetternwirtschaft gleichkommt, zwischen den Schlachtabfälle erzeugenden und verarbeitenden Betrieben und deren amtlichen Aufsichten? Zu langen bekannten Problemen schweigen Sie wohl wie immer oder entscheiden gegen die Verbraucher zu Gunsten der Industrie. Zur Erinnerung: Eine Politik gegen die Menschen wird nie dauerhaft erfolgreich sein."
"Sehr geehrter Herr Seehofer, schlimm genug, dass es heutzutage Leute gibt, die sich dieser ganzen Ware-Tier-Industrie überhaupt nicht bewusst sind und glauben, der Schinken wachse auf der Pizza, wenn sie ein Stück Fleisch essen. Nachlässige Nachweispflichten, Desinformation und Verschleierung tun da ihr übriges und öffnen ekelerregenden Machenschaften Tür und Tor. Bitte sorgen Sie dafür, dass dem ein Riegel vorgeschoben wird!"
"Bitte seien Sie ein Minister der Bürgerinnen und Bürger und nicht der Industrie!"
"Herr Seehofer, warum setzen Sie die Interessen der Nahrungsmittelindustrie vor die Interessen der Verbraucher? Sie schützen uns Verbraucher nicht, wie es Ihre Aufgabe wäre."
"Es wäre schon ein großer Fortschritt, wenn sich endlich die Behörden ans Gesetz halten."
"Sehr geehrter Herr Seehofer, wenn wir nicht anfangen vor unserer Haustüre zu kehren, wird die gesamte Straße niemals sauber."
"Sehr geehrter Herr Minister Seehofer, bitte unternehmen Sie etwas gegen die skrupellosen Machenschaften in der Fleischindustrie. Es geht um die Gesundheit der deutschen und europäischen Bürger, die sich darauf verlassen, dass die verantwortlichen Politiker ihre Aufgabe ernst nehmen und sich mit aller Kraft dafür einsetzen. Es ist einfach nur pervers, wie (auch von Seiten der Politik) mit der Gesundheit der Menschen gespielt wird. Sie als verantwortlicher Politiker sollten sich vehement dafür einsetzen, dass in Zukunft nicht nur die Bioladen-Kunden unbedenkliche Nahrungsmittel essen können, sondern auch Otto-Normalverbraucher wieder ohne Ängste und Risiken einkaufen kann."
"Sehr geehrter Herr Seehofer, über den Bericht von foodwatch kann man ja nur schockiert sein. Ich bitte Sie im Sinne des Verbraucherschutzes tätig zu werden!"
"Ich finde, Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft ist eine gute Gelegenheit damit endgültig aufzuräumen, dass bei wirtschaftlicher Korruption von Regierungsseite beide Augen fest zugedrückt werden. Wo bleibt die viel gelobte "Vorreiterrolle" Deutschlands in diesem Fall?"
"Wir haben sicherlich in vielen Bereichen zu viele staatliche Regelungen. Warum tut man sich hier so schwer? Europa braucht gesunde Bürger!"
"Seit Jahren werden wir Bürger von kriminellen Machenschaften der Lebensmittelindustrie in unseren Grundwerten verletzt. Wann werden Sie endlich hart durchgreifen? Ihre Appelle reichen da nicht aus. Ich fordere für diese Kriminellen Berufsverbot."
"Es ist eine Riesensauerei. Computerschrott wird überwacht, aber das "Essen" nicht."
"Lieber Herr Seehofer! Seien Sie mutig und couragiert. Beweisen Sie Verantwortung. Schützen Sie in diesem Falle die Mehrheit, nicht die Minderheit der Fleischhändler. Schaffen Sie die Möglichkeiten, damit jeder selber entscheiden kann, was er isst. SIE treffen die Entscheidungen, zeigen Sie Stärke gegenüber Lobbyisten und Neidern in der eigenen Partei!"
"Die illegalen Exporte von Tiermehl müssen gestoppt werden!"
"Hören sie endlich auf ein Pressesprecher der Agrar-Industrie zu sein und nehmen sie ihren Job ernst: Schützen Sie den Verbraucher!" "Herr Seehofer, ich wünschte, Sie würden sich so engagieren, wie das
foodwatch und andere Institutionen tun, es wäre doch eigentlich Ihr
Job, sich sorgfältig zu kümmern...Tun Sie das?"
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