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Offizielles Portal gegen Etikettenschwindel![]() 21.07.2011
Viele Verbraucher fühlen sich durch die Aufmachung und Kennzeichung von Lebensmitteln in die Irre geführt – das zeigen die inzwischen mehr als 150.000 Verbraucherbeschwerden, die Verbraucher über die foodwatch-Seite www.abgespeist.de bereits an Firmen geschickt haben. Seit Oktober 2007 entlarvt foodwatch auf abgespeist.de besonders dreiste Fälle von Etikettenschwindel. Regierung erkennt Problem der „legalen Täuschung“ anMit der Seite „Lebensmittelklarheit.de" gibt es jetzt ein offizielles Portal zum Thema Etikettenschwindel. Das Online-Portal ist ein Projekt der Verbraucherzentralen, die Durchführung liegt beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und der Verbraucherzentrale Hessen. Finanziell unterstützt wird es durch das Aigner-Ministerium. Im Herbst 2010 hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner ein das Portal angekündigt und damit erstmalig anerkannt, dass es das Problem der „legalen Täuschung“ gibt. foodwatch fordert gesetzgeberische KonsequenzenVerbraucher können auf der Seite Produkte einreichen, von denen sie sich besonders getäuscht und in die Irre geführt fühlen. Eine Redaktion überprüft und bewertet die Produktvorschläge. Auch die Hersteller bekommen die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Das Portal soll jedoch nicht nur aufklären und informieren: „Durch die Darstellung von konkreten Problemen, die Verbraucher mit der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln haben, soll außerdem ermittelt werden, ob und wo Handlungs- und Verbesserungsbedarf im derzeit geltenden Rechtsrahmen oder bei den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuchs besteht“, heißt es auf der Seite. Diese Ankündigung muss nun auch in die Praxis umgesetzt werden, fordert foodwatch. Denn nötig ist nicht Klarheit und Wahrheit für einige wenige Produkte im Internet, sondern für alle Produkte im Supermarkt. Und das lässt sich nur erreichen, wenn Gesetze entsprechend geändert werden.
Ansturm auf lebensmittelklarheit.de – und jetzt?Nach 100 Tagen ist das Interesse an dem Internetportal lebensmittelklarheit.de ungebrochen. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hatte die Seite gegen Etikettenschwindel initiiert. Wie sie das Problem der legalen Täuschung nicht nur online darstellen, sondern auch lösen möchte, dazu sagt die CSU-Politikern allerdings wenig. mehr »
Portal gegen Etikettenschwindel: Aigner rudert zurückMit einem Info-Portal im Internet wollte Ilse Aigner dem Etikettenschwindel den Kampf ansagen. Nun könnte das Projekt selbst zum Etikettenschwindel werden: Viele irreführende Produkte sollen nicht namentlich veröffentlicht werden sollen – sondern anonym ohne Hinweis auf Marke oder Hersteller. (01.02.2011) mehr »
Aigner legt sich mit Lebensmittelindustrie anDie Bundesregierung hat dem Etikettenschwindel bei Lebensmitteln den Kampf angesagt. Im Internet will Verbraucherministerin Ilse Aigner über die ganz legalen Tricks der Hersteller aufklären. Von einem "Internetpranger" kann allerdings keine Rede sein. (19.10.2011) mehr » |
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