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Mitmach-Aktion

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20.000 fordern Hamburger ohne Gentechnik




20.000 fordern Hamburger ohne Gentechnik

11.07.2008

foodwatch hat über die "Burgerbewegung" schon mehr als 20.000 Unterschriften für Hamburger ohne Gentechnik gesammelt. Bisher unterstützt  jeder McDonald's-Kunde zwangsweise die Gentechnik in der Landwirtschaft. Protestieren auch Sie dagegen, unterzeichnen Sie online!

 

Das Fleisch für die Burger bei McDonald's stammt von alten Milchkühen, die Gentechnik-Futtermittel zu fressen bekommen. Jeder Burger-Kunde unterstützt so zwangsweise die Ausbreitung der Gentechnik in der Landwirtschaft. Damit die Kunden in Zukunft die Wahl haben, hat foodwatch die Burgerbewegung gestartet. Über die Mitmach-Aktion im Internet kann jeder Bürger McDonald’s auffordern, auch Hamburger ohne Gentechnik anzubieten. Bis Juli 2008 haben bereits mehr als 13.300 Bürger unter www.burgerbewegung.de einen Protestbrief an McDonald's geschickt. 6.800 weitere Unterschriften hat foodwatch über Listen und Postkarten gesammelt. Diese Unterschriften hat foodwatch jetzt in einem großen Paket an Bane Knezevic geschickt, den Vorstandsvorsitzenden von McDonald's Deutschland, geschickt (siehe Fotostrecke).

Fotostrecke

Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (5 Bilder)

 

Jetzt mitmachen!

McDonald's soll spüren, dass die Verbraucher sich Gentechnik im Essen nicht ungefragt unterjubeln lassen. Unterstützen Sie daher die Burgerbewegung weiter mit Ihrer Unterschrift, fordern Sie vom Marktführer "Hamburger ohne Gentechnik". Einfach eine Protest-E-Mail abschicken unter: www.burgerbewegung.de

Die Marktmacht von McDonald’s

McDonald's ist einer der bedeutendsten Nachfrager von Rindfleisch. Nach eigenen Angaben verköstigt McDonald's in Deutschland täglich 2,4 Millionen Gäste. Mehr als 100.000 deutsche Landwirte liefern das Fleisch für die Hamburger, das heißt fast jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland. Würde McDonald’s seine Lieferanten zum Verzicht auf Gentechnik-Futter auffordern, wäre das ein entscheidender Impuls für den Markt. Auf seiner Internetseite behauptet McDonald’s, die Produktqualität werde systematisch auf allen Stufen gesichert und es werde "mit definierten Standards Einfluss auf die primäre Lieferkette" genommen (siehe "Fakten rund um Qualität"). Deshalb sollte es für McDonald’s ein Leichtes sein, von seinen Rindfleisch-Lieferanten den Einsatz von gentechnikfreien Futtermitteln zu verlangen.

Aktion vor Filiale von McDonald's
foodwatch liefert gentechnikfreies Soja

McDonald’s behauptet in seinem Antwortschreiben an die Mitmacher der Burgerbewegung, man würde von den Zulieferern gerne den Verzicht auf gentechnisch veränderte Futtermittel verlangen. Leider gebe es aber nicht genug gentechnikfreies Soja auf dem Markt. foodwatch beschloss, McDonald’s bei der Suche nach einem Lieferanten zu helfen: Am 12.07.2007 lieferte foodwatch mehrere Zentner gentechnikfreies Soja an McDonald’s und überstellte ein Angebot der Firma Imcopa. Diese könnte ausreichend Soja für die gesamte Burgerproduktion der Fast-Food-Kette in Deutschland liefern. Durch das gentechnikfreie Futter würden nur Mehrkosten von 1,4 Cent pro Burger entstehen. Nun hat McDonald’s keine Ausrede mehr. Fotostrecke und Video zur Aktion»

 
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Weitere Informationen zum Thema

  • Die Strategie von McDonald's
    Die Strategie von McDonald's In seiner Antwort an die Mitmacher der Burgerbewegung redet sich McDonald's heraus. Angeblich gibt es nicht genug gentechnikfreies Futter auf dem Markt.

  • foodwatch klagt gegen McDonald's
    foodwatch hat McDonald's aufgefordert, die irreführenden Behauptungen im Antwortschreiben an die Mitmacher und in der Werbung zu unterlassen.

  • Gegen Hamburger mit Gentechnik - jetzt verlinken
    Gegen Hamburger mit Gentechnik - jetzt verlinken Ihre Internetseite bei foodwatch: Wer das Banner für die Burgerbewegung schaltet, wird von foodwatch als Unterstützer verlinkt. Die Aktion soll noch bekannter werden. Helfen Sie mit, sammeln Sie Unterschriften, informieren Sie Freunde!

  • Unterstützer der Burgerbewegung
    Hier finden Sie Unternehmen oder Privatpersonen, die die Mitmach-Aktion unterstützen, zum Beispiel durch die Schaltung eines Banners.