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Neue Rezeptur: Der Frucht-Tiger ist gerettet!![]() 09.04.2010 Lange hatte Eckes-Granini sein Getränk als „gesunden Durstlöscher“ beworben – ein klarer Fall von Etikettenschwindel. Denn der Frucht-Tiger enthielt umstrittene Süßstoffe und den Zusatzstoff E 330 (Citronensäure), der den Zahnschmelz stark angreift. 2009 war der Frucht-Tiger daher einer der Kandidaten bei der Online-Wahl zum Goldenen Windbeutel, dem Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Mehrere tausend Verbraucher haben sich über die foodwatch-E-Mail-Aktion auf abgespeist.de namentlich beim Hersteller beschwert oder für den Frucht-Tiger als dreisteste Werbelüge des Jahres abgestimmt. Bereits während der Wahl zum Goldenen Windbeutel im Frühjahr 2009 reagierte Eckes-Granini und stoppte die Bewerbung des Produkts als „gesund“. Nun folgte der konsequente Schritt: Der Verzicht auf Aroma, bedenkliche Zusatzstoffe und überflüssige Vitaminzusätze. Erfolgreiche Verbraucherkritik(Aktualisierung 20.06.2010) Verbraucherkritik kann also etwas bewirken. Etikettenschwindelfrei würde auch anderen Herstellern gut zu Gesichte stehen – leider haben das viele noch nicht erkannt. foodwatch hat daher auch 2010 wieder den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge ausgelobt. Die Abstimmung endete am 22. April. Der diesjährige Preisträger ist der überzuckerte Monte Drink von Zott für Kinder. Zu den fünf Kandidaten gehörte auch die Pastasauce Bertolli Gegrilltes Gemüse. Hersteller Unilever macht das Gegenteil von Eckes-Granini: Er wirbt auf dem Etikett mit einer „verbesserten Rezeptur“ – tatsächlich haben sich die Zutaten aber verschlechtert. In das vormals aus rein natürlichen Zutaten zusammengesetzte Produkt wurden Aroma, E 330 (Citronensäure) und der glutamathaltige Geschmacksverstärker Hefeextrakt aufgenommen. Der Frucht-Tiger geht dem umgekehrten Weg – und wird seit März 2010 korrekt mit dem Hinweis „100% natürlich“ beworben. Im Gegensatz zu Unilever hat Eckes-Granini erkannt, dass die Verbraucher nicht an der Nase herumgeführt werden wollen..
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