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Ergebnisse

Die Ergebnisse des Reports "Klimaretter Bio?"


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Die Ergebnisse des Reports

25.08.2008

Ergebnis des foodwatch-Reports "Klimaretter Bio?": Bio ist nicht automatisch gut, herkömmliche Lebensmittel nicht automatisch schlecht. Wer häufig Bio-Rindfleisch isst, schadet dem Klima beispielsweise mehr, als Freunde von konventionellem Schweinefleisch. Hier ein Überblick über die wichtigsten Ergebnisse.

 
Soviel Klima kostet mein Essen

Der Klimaeffekt von Lebensmitteln lässt sich besser verdeutlichen, wenn man ihn mit dem CO2-Ausstoß beim Autofahren vergleicht. Ein Kilogramm Weizen, konventionell erzeugt, verursacht genauso viel Treibhausgase als ob man mit einem Auto (Modell BMW 118d) 3,4 Kilometer fährt (siehe Abbildung). Bei einem Kilogramm Öko-Weizens sind es nur 1,5 Kilometer. Ein Kilogramm Rindfleisch aus ökologischer Ochsenmast hat dagegen eine Klimabilanz, die einer Strecke von 113 Kilometern entspricht. Bei konventioneller Produktion wären es 69 Kilometer. Für 10 Liter Milch, die für ein Kilogramm Käse benötigt werden, würde man 71 Kilometer (konventionell) oder 66 Kilometer (ökologisch) weit kommen.

Größter Klimasünder: Der Bio-Rindfleisch-Esser

Wer herkömmliches Schweinefleisch isst, ist für weit weniger Klimagase verantwortlich als Konsumenten von ökologischem Rindfleisch oder ökologischen Milchprodukten. Ein Kilogramm Ochsenfleisch aus ökologischer Produktion verursacht die vierfache Menge an Treibhausgasen wie ein Kilogramm Schweinefleisch aus einem konventionellen, effizient geführten Betrieb. Das bedeutet, dass ein Konsument von ökologischem Rindfleisch in einem Jahr so viele Treibhausgase verantwortet wie jemand mit der gleichen Menge Nicht-Bio-Schweinefleisches in vier Jahren.

Treibhauseffekt der Herstellung von LebensmittelnZoom (77KB)

Seite 2: Veganer dürfen Porsche fahren »
Der Klimaeffekt verschiedener Ernährungsweisen

Seite 3: Die aktuellen Fakten »

Seite 4: Bio versus konventionell »
Treibhauseffekte ökologischer und konventioneller Landwirtschaft

Seite 5: Ökologische Landwirtschaft: Kein Klimaretter »

Seite 6: Genug Platz für Bio? »
Der Flächenverbrauch von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft im Vergleich

Seite 7: Klimakiller Nr. 1 - Landwirtschaft auf Moorböden »

Seite 8: Klimaschutzpotenziale »
Welche Menge Treibhausgase könnte wo eingespart werden?

Seite 9: Regional muss nicht gut für das Klima sein »

Seite 10: Effektive Klimapolitik nur ohne Biosprit »

Seite 11: CO2-Labelling ist nicht praktikabel »


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