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Aktion Sojalieferung

foodwatch liefert gentechnikfreies Soja an McDonald's




foodwatch liefert gentechnikfreies Soja an McDonald's

12.07.2007

Keine Ausreden mehr: foodwatch-Aktivisten haben McDonald's gentechnikfreie Futtermittel für die Burger-Kühe geliefert - und das Angebot einer Firma, die ausreichend gentechnikfreies Soja für die gesamte Burger-Produktion liefern könnte. Gentechnikfreie Burger sind möglich!

 

Am 12.07.2007 fuhr gegen elf Uhr bei einer Filiale von McDonald’s am Potsdamer Platz in Berlin ein Kleintransporter vor. Männer mit orangefarbenen T-Shirts und Kappen sprangen von der Ladefläche und luden zehn Säcke gentechnikfreies Soja ab. Sie stellten ein Transparent direkt vor die Fast-Food-Filiale: "Gemein! McDonald's macht nur Hamburger mit Gentechnik. Schluss damit!" foodwatch fordert McDonald's auf, Futter ohne gentechnisch veränderte Pflanzen bei der Rindfleischproduktion einzusetzen.

Verbraucher fordern Verzicht auf Gen-Futter

Über die Mitmach-Aktion burgerbewegung.de im Internet haben bis Juli 2007 bereits 8.800 Bürger an McDonald’s geschrieben und den Konzern aufgefordert, auch Hamburger ohne Gentechnik anzubieten. Zusätzlich hat foodwatch über Anzeigen mehr als 4.000 Unterschriften gesammelt. In seinem Antwortschreiben an die Mitmacher behauptet McDonald’s, man würde von den Rindfleisch-Zulieferern gerne den Verzicht auf gentechnisch verändertes Tierfutter verlangen. Das sei jedoch leider nicht möglich, weil es nicht genug Futtermittel ohne Gentechnik auf dem Markt gebe. Doch diese Behauptung ist falsch.

Fotostrecke

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foodwatch legt Angebot vor

foodwatch lieferte symbolisch zehn Säcke gentechnikfreies Sojafutter an McDonald’s und legte ein Angebot der Firma Imcopa vor. Diese führt jeden Monat 150.000 Tonnen als gentechnikfrei zertifiziertes Soja nach Europa ein und könnte den Bedarf von McDonald’s problemlos decken. Für die Burger-Kühe von McDonald's Deutschland werden rund 75.000 Tonnen pro Jahr benötigt. Durch das gentechnikfreie Futter würden nach Berechnungen von foodwatch nur geringfügige Mehrkosten von 1,4 Cent pro Burger entstehen. Nun hat McDonald’s keine Ausrede mehr.



Video

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Kamera und Schnitt: Lucian Busse

Hinweis: Für Presseanfragen steht das Filmmaterial auch in sendefähigem Format (Beta, DV) zur Verfügung.

 

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McDonald’s bewirtet täglich rund 2,5 Millionen Gäste in Deutschland. Die Wünsche dieser Gäste, so betont McDonald’s, seien entscheidend. Der Konzern muss handeln. Bringen Sie McDonald’s auf Trab! Teilen Sie McDonald’s mit, dass nur Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Pflanzen auch Burger ohne Gentechnik ergeben. Unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion!