Noch immer gibt es keinen Grenzwert für Uran in Mineral- und Trinkwasser. Dabei hatte die Regierung letzten Sommer versprochen, kurzfristig Grenzwerte einzuführen, nachdem foodwatch den teilweise hohen Urangehalt von Trinkwasser kritisiert hatte. Fordern Sie jetzt online Höchstwerte!
Uran ist ein giftiges Schwermetall und greift vor allem Niere, Leber sowie Knochen an. foodwatch fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auf: Legen Sie Grenzwerte für Uran in Mineral- und Trinkwasser fest, verpflichten Sie die Mineralwasserabfüller und Trinkwasserversorger, über den Urangehalt zu informieren! Diese Forderungen von foodwatch kann jeder Bürger unterstützen: Füllen Sie einfach das unten stehende Formular aus und schreiben Sie direkt an Ilse Aigner und Philipp Rösler! Und empfehlen Sie die Aktion nach dem Mitmachen weiter: Aktion weiterempfehlen »
Bisher haben 8264 Bürger bei der Aktion mitgemacht.
Hinweis
Ursprünglich hatte foodwatch einen Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Liter gefordert, wie ihn auch das Umweltbundesamt empfahl. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nun jedoch, dass für Säuglinge und Kleinkinder noch bei deutlich niedrigeren Urankonzentrationen gesundheitliche Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Gesundheitsvorsorge muss sich aber an den Schwächsten orientieren, an Säuglingen und Kleinkindern. Deshalb hat foodwatch seine Forderung dem Stand der Wissenschaft angepasst und spricht sich nunmehr für einen Grenzwert von zwei Mikrogramm Uran pro Liter aus. Diese Forderung spiegelt sich seit dem 18. Mai 2009 auch im Text der Mitmach-Aktion wieder. Bis zur Umstellung des Textes hatten sich 8481 Mitmacher an der Aktion beteiligt.