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Fordern Sie einen Grenzwert für Uran im Wasser!



Fordern Sie einen Grenzwert für Uran im Wasser!

08.01.2008

Noch immer gibt es keinen Grenzwert für Uran in Mineral- und Trinkwasser. Dabei hatte die Regierung letzten Sommer versprochen, kurzfristig Grenzwerte einzuführen, nachdem foodwatch den teilweise hohen Urangehalt von Trinkwasser kritisiert hatte. Fordern Sie jetzt online Höchstwerte!

 

Uran ist ein giftiges Schwermetall und greift vor allem Niere, Leber sowie Knochen an. foodwatch fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auf: Legen Sie Grenzwerte für Uran in Mineral- und Trinkwasser fest, verpflichten Sie die Mineralwasserabfüller und Trinkwasserversorger, über den Urangehalt zu informieren! Diese Forderungen von foodwatch kann jeder Bürger unterstützen: Füllen Sie einfach das unten stehende Formular aus und schreiben Sie direkt an Ilse Aigner und Philipp Rösler! Und empfehlen Sie die Aktion nach dem Mitmachen weiter: Aktion weiterempfehlen »

Bisher haben 8264 Bürger bei der Aktion mitgemacht.


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Ja, bitte halten Sie mich über Ihre Aktivitäten auf dem Laufenden und informieren Sie mich per Newsletter, telefonisch oder per Post.

Die Mitmach-E-Mail sowie Ihr Name und Ihre Anschrift werden an die Behörden und als Kopie an foodwatch verschickt. foodwatch nutzt Ihre Daten nur mit Ihrer Einwilligung zu weiteren Zwecken. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die bei foodwatch über Sie gespeicherten Daten zu erfragen, korrigieren oder löschen zu lassen. Die ins Formular eingegebenen Daten werden verschlüsselt übertragen (Datenschutzerklärung).

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E-Mail

Sehr geehrter Herr Minister Rösler, sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,

Trinkwasser und Mineralwässer können mit dem radioaktiven Schwermetall Uran belastet sein. Uran kann auf Grund seiner chemischen Giftigkeit vor allem zur Schädigung der Nieren führen. Säuglinge und Kleinkinder nehmen bezogen auf ihr Körpergewicht mehr Uran auf als Erwachsene und sind deshalb besonders gefährdet. Gleichwohl gibt es bis heute weder einen verbindlichen Grenzwert für den Urangehalt im Trinkwasser noch eine verbindliche Höchstgrenze für die Urankonzentration in Mineralwässern. Die Verbraucher werden über Uranbelastungen des Trinkwassers nicht informiert. Mineralwasserabfüller sind nicht verpflichtet, den Urangehalt auf dem Etikett anzugeben.

Vertraten deutsche Behörden bislang noch die Auffassung, dass ein Urangehalt von bis zu zehn Mikrogramm pro Liter Wasser für alle Bevölkerungsgruppen unbedenklich sei, belegt eine neue wissenschaftliche Stellungnahme der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA von Ende März 2009, dass auch deutlich niedrigere Urankonzentrationen für Säuglinge und Kleinkinder mit gesundheitlichen Risiken verbunden sind.

Als Bundesgesundheitsminister sind Sie, sehr geehrter Herr Rösler, für die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Trinkwassers verantwortlich. Als Bundesverbraucherministerin müssen Sie, sehr geehrte Frau Aigner, die Unbedenklichkeit von Mineralwässern sicherstellen. Deshalb fordern wir Sie auf, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

Sehr geehrter Minister Rösler, sehr geehrte Ministerin Aigner,

schützen Sie die Verbraucher vor einer giftigen Substanz in einem so wichtigen Lebensmittel wie Wasser. Der Schutz der Verbraucher muss Ihnen wichtiger sein als wirtschaftliche Interessen von Wasserversorgungsunternehmen oder Mineralwasserabfüllern. Werden Sie jetzt tätig!

Mit freundlichen Grüßen,



Hinweis

Ursprünglich hatte foodwatch einen Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Liter gefordert, wie ihn auch das Umweltbundesamt empfahl. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nun jedoch, dass für Säuglinge und Kleinkinder noch bei deutlich niedrigeren Urankonzentrationen gesundheitliche Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Gesundheitsvorsorge muss sich aber an den Schwächsten orientieren, an Säuglingen und Kleinkindern. Deshalb hat foodwatch seine Forderung dem Stand der Wissenschaft angepasst und spricht sich nunmehr für einen Grenzwert von zwei Mikrogramm Uran pro Liter aus. Diese Forderung spiegelt sich seit dem 18. Mai 2009 auch im Text der Mitmach-Aktion wieder. Bis zur Umstellung des Textes hatten sich 8481 Mitmacher an der Aktion beteiligt.