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Bayern

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Uranbelastung des Trinkwasser in Bayern




26.11.2009

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Aus Bayern liegt foodwatch eine Liste mit 44 aktuellen Messwerten vor, die alle aus dem Jahr 2008 stammen.18 Werte liegen zwischen 2 und 10 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser, 7 Werte über 10 Mikrogramm. Damit liegen insgesamt 57 Prozent der Proben (25 Werte) im kritischen Bereich. In Flaschen abgefüllt, dürfte so hoch belastetes Wasser nicht mit dem Hinweis "geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" verkauft werden.

Darüber hinaus hat das zuständige bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit einen Katalog von Maßnahmen geschickt, die in Bayern ergriffen worden sind, um die Uran-Belastung abzusenken.

Pfarrweisach, Nassach und Aidhausen: Mehr als 10 Mikrogramm

Sieben Untersuchungsergebnisse aus Bayern überschreiten den (unverbindlichen) offiziellen Leitwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Sowohl in Mönchsroth im Landkreis Ansbach als auch in den Gemeinden Pfarrweisach und Untermerzbach im Landkreis Hassberge wird der Urangehalt noch reduziert, bevor das Wasser an die Bevölkerung abgegeben wird, indem man das hoch belastete Wasser mit niedriger belastetem Wasser mischt. In Pfarrweisach liegt der Uran-Wert nach Auskunft der zuständigen Behörden dennoch weiterhin über 10 Mikrogramm. Auch in den Gemeinden Nassach und Aidhausen, ebenfalls im Landkreis Hassberge, wird Wasser mit einem hohen Urangehalt immer noch direkt an die Bevölkerung abgegeben. Für Aidhausen wurde foodwatch mit einer Belastung von 23,3 Mikrogramm Uran pro Liter der deutschlandweit höchste Wert übermittelt. Laut Gesundheitsamt Hassberge ist in Aidhausen der Einsatz einer Uranentfernungsanlage geplant.

Maroldsweisach: Von 39,9 auf weniger als 2 Mikrogramm

In Maroldsweisach, für das foodwatch 2008 Messwerte mit einer Rekordbelastung von 39,9 Mikrogramm veröffentlicht hatte, wurde daraufhin Anfang 2009 eine Uranentfernungsanlage in Betrieb genommen. Die Uran-Werte liegen hier seitdem klar unter 2 Mikrogramm pro Liter.


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Stand 2008

Im vergangenen Jahr waren foodwatch aus Bayern insgesamt 703 Einzelwerte aus den Jahren 2000 bis 2006 übermittelt worden: 509 lagen unter 2 Mikrogramm pro Liter, 132 zwischen 2 und 10 Mikrogramm, und 62 Werte lagen über 10 Mikrogramm. Der höchste aus Bayern übermittelte Wert wurde mit 39,9 Mikrogramm vom Gesundheitsamt Hassberge in Maroldsweisach gemessen.


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