Uranbelastung von Trinkwasser in Brandenburg
26.11.2009
Auf Nachfrage von foodwatch nach aktuellen Messwerten für das Land Brandenburg teilte das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz mit, dass keine neuen Daten erhoben worden seien, weil die Trinkwasserverordnung keine Untersuchung des Trinkwassers auf Uran vorschreibe. Zudem sei aufgrund der "geogenen Ausprägung im Land Brandenburg" keine Veränderung gegenüber den bereits 2008 gelieferten Werten zu erwarten. Insofern kann man sich nur weiter an den 2008 gelieferten Daten orientieren.
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Stand 2008Im Jahr 2008 hatte foodwatch aus Brandenburg 46 Einzeldaten aus 17 Landkreisen und kreisfreien Städten erhalten. Nach Auskunft des zuständigen Brandenburgischen Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz wurden alle Messungen im Rahmen einer Studie im Jahr 2004 erhoben. Von den übermittelten 46 Einzelwerten wiesen 42 Werte eine Belastung bis zu 2 Mikrogramm Uran pro Liter auf. Vier Werte lagen über 2 Mikrogramm, wobei der höchste Wert mit 3,08 Mikrogramm im Landkreis Märkisch-Oderland gemessen wurde. Nach diesen Werten ist die Belastung des Trinkwassers in Brandenburg mit Uran insgesamt relativ gering.
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