Uranbelastung von Trinkwasser im Saarland
26.11.2009
Aus dem Saarland erhielt foodwatch zunächst keine aktuellen Angaben zur Uranbelastung. In einer ersten Antwort teilte das saarländische Ministerium für Justiz, Arbeit, Soziales und Gesundheit mit, es lägen nicht alle Ergebnisse von Urananalysen aus den Gesundheitsämtern der Landkreise vor. Erst nach einer zweiten Nachfrage schickte die zuständige Behörde 257 Messwerte aus den Jahren 2002 bis 2009. 20 dieser Werte liegen zwischen 2 und 10 Mikrogramm liegen, kein Wert liegt über dem (unverbindlichen) offiziellen Leitwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Aufgrund dieser Messergebnisse hält man es im Ministerium für unwahrscheinlich, dass saarländisches Trinkwasser mit mehr als 10 Mikrogramm belastet sein könnte.
Stand 2008Im Jahr 2008 erreichten foodwatch aus dem Saarland 76 Werte aus den Zuständigkeitsbereichen von sechs Gesundheitsämtern. Nur im Bereich des Kreisgesundheitsamtes St. Wendel lagen sechs der von dort gemeldeten 16 Werte höher als 2 Mikrogramm Uran pro Liter. Der höchste Wert lag bei 3,2 Mikrogramm. Alle anderen Gesundheitsämter meldeten nur geringe Belastungen.
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