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Schleswig-Holstein

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Uranbelastung von Trinkwasser in Schleswig-Holstein




26.11.2009

Dokumente & Links

Aus Schleswig-Holstein liegen foodwatch keine aktuellen Uran-Messwerte vor. Da die im Rahmen einer 2007 durchgeführten Studie gemessenen Werte alle unter dem aktuell gültigen Leitwert von 10 Mikrogramm lagen, wurden in Schleswig-Holstein vom zuständigen Landesamt für soziale Dienste seitdem keine weiteren Messungen veranlasst. Ob von den Kommunen oder Wasserversorgern eigenständig Untersuchungen durchgeführt wurden, weiß man im Landesamt nicht, da "für den Parameter Uran laut derzeit gültiger Trinkwasserverordnung keine Untersuchungs- und somit Berichtspflicht“ besteht. Für Schleswig-Holstein muss man sich also weiterhin an den bereits 2008 gelieferten Werten orientieren.

Stand 2008

2008 erreichten foodwatch aus Schleswig-Holstein 375 Werte aus allen 15 Landkreisen und kreisfreien Städten, erhoben zwischen Ende 2006 und Mitte 2007. Fünf Gesundheitsämter meldeten insgesamt zehn Uranbelastungen höher als 2 Mikrogramm pro Liter. Der höchste gemessene Wert lag bei 4,2 Mikrogramm und wurde im Kreis Plön gemessen. Die Belastung des Schleswig-Holsteiner Trinkwassers mit Uran erwies sich insgesamt als gering.


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