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Thüringen

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Die Uranbelastung des Trinkwassers in Thüringen




26.11.2009

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Auf Anfrage von foodwatch hat das Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit für Thüringen eine aktualisierte Liste mit Uran-Messwerten geschickt. Insgesamt übermittelte Thüringen foodwatch 608 Einzeldaten, von denen 472 unterhalb von 2 Mikrogramm Uran pro Liter, 133 zwischen 2 und 10 Mikrogramm und keiner über dem (unverbindlichen) offiziellen Signalwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter liegen. Die Daten stammen aus der amtlichen Überwachung durch die Gesundheitsämter.

Im direkten Vergleich zu 2008 hat Thüringen damit in diesem Jahr knapp 180 Uran-Messwerte weniger übermittelt. Die Differenz ist laut Auskunft des zuständigen Ministeriums darauf zurückzuführen, dass jeweils nur das aktuellste Untersuchungsergebnis angegeben wurde und man alle Wasserversorgungsanlagen, die nicht mehr in Betrieb sind, gestrichen hat.

Stand 2008

Im Jahr 2008 hatte Thüringen 783 Einzelinformationen von 21 Gesundheitsämtern aus 22 Landkreisen und kreisfreien Städten geliefert. Die Daten stammten aus einem Sonderüberwachungsprogramm des Thüringer Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz der Jahre 2002 bis 2004. Insgesamt lagen 629 Messdaten unter dem Wert von 2, 157 zwischen 2 und 10 und ein Messwert über 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Der höchste Wert wurde mit 14,3 Mikrogramm Uran pro Liter in der Wasserversorgungsanlage Günthershof im Kyffhäuserkreis gemessen. Inzwischen wurde diese Anlage vom Netz genommen, die Versorgung erfolg nun über die Anlage Bretleben (2005 gemessener Wert: 7,7 Mikrogramm).


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