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Avaaz schließt sich Protest gegen Deutsche Bank an![]() 02.02.2012 Der Protest gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln zieht weite Kreise: Heute hat auch Avaaz, die weltweit Menschen über Online-Aktionen mobilisieren, deutschlandweit zum Protest aufgerufen. „Bitte gehen Sie mit der Deutschen Bank voran und steigen Sie aus jeglicher Spekulation mit Nahrungsmitteln aus“, heißt es in der Avaaz-Aktion. Oxfam, Misereor und WEED fordern Deutsche Bank zum Ausstieg aufOxfam, Misereor und WEED haben die Deutsche Bank ebenfalls in einer Pressemitteilung aufgefordert, die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen sofort zu beenden. Parallel veröffentlichten sie am 17. Januar 2012 ein Factsheet zur Nahrungsmittel-Spekulation und zu den Aktivitäten der Deutschen Bank in diesem Bereich. Die Recherche belegt, dass „die Deutsche Bank zu den Top 10 im globalen Rohstoffinvestment-Business gehört und im Agrarbereich sogar die Nr.1 ist". Bereits im Oktober hatte Oxfam vor der Deutschen Bank in Frankfurt gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln protestiert, relativ zeitgleich mit der Veröffentlichung des foodwatch-Reports „Die Hungermacher“. Report von Friends of the Earth EuropeFriends of the Earth Europe veröffentlichte im Januar 2012 einen ausführlichen Report mit dem Titel: „Farming Money: How European banks and private finance profit from food speculation and land grabs“. Das Europäische Netzwerk, zu dem auch der deutsche BUND gehört, analysiert darin die Geschäfte von 29 Europäischen Banken und Versicherungen und untersucht, ob sie mit Agrar-Rohstoffen spekulieren oder Land beispielsweise in Afrika aufkaufen und dadurch zu Hungersnöten beitragen. Mit dabei beispielsweise die Deutsche Bank, Barclays, die Allianz, Axa und die französische BNP Paribas. Attac ruft zur „Krötenwanderung“ aufAttac ruft unter „Krötenwanderung jetzt!“ dazu auf, Banken den Rücken zu kehren, die in Geschäfte mit dem Hunger verwickelt sind. Attac informiert über die Bankenlandschaft und gibt Wechselwilligen eine Übersicht von Alternativbanken. |
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